Leben als Vegetarierin.

Die vegetarische Lebensweise ist nicht immer einfach. Im privaten Umfeld kann man sich gut einrichten. Fragen von Familie und Freunden lassen sich beantworten und Standpunkte darlegen. Dies wird da rasch akzeptiert und nicht weiter hinterfragt.
Anders sieht es bei Fremden oder Arbeitskollegen, auf Reisen und im Restaurant aus. Oft stösst man da noch immer auf Unverständnis und Ablehnung oder wird belächelt. Es macht mich oft traurig, wie ignorant sich viele Menschen unserer Umwelt und auch den Tieren gegenüber verhalten nur um täglich billiges Fleisch auf dem Teller zu haben.

Ich habe die vegetarische Ernährung gewählt, weil ich die die Massenaufzucht von Tieren und deren Status als Konsumgut nicht mehr mit dem Kauf von Fleisch unterstützen will. Selbstverständlich beschäftigen mich auch Berichte zu anderen negativen Auswirkungen durch den übermässigen Fleischverzehr:

  • 33% der bebauten Fläche werden für Futtermittel besetzt.
  • 18% des CO2-Ausstoss wird durch das Geschäft mit Fleisch und von den Tieren verursacht.
  • Um eine Kalorie Fleisch herzustellen benötigt es 11 Kalorien pflanzliche Stoffe.
  • Um ein Kilo Fleisch herzustellen benötigt es bis zu 1600 Liter Wasser.
  • Die Tiere werden mit Hormonen, Medikamenten und Gentechfutter vollgestopft.

Als Vegetarier werden einem viele Steine in den Weg gelegt. Zugegebenermassen hat es sich in den letzten Jahren gebessert. Man findet oft alternativen im Supermarkt oder auch im Restaurant. Es ist aber nach wie vor schwierig gerade unterwegs geeignete Läden oder Lokale zu finden. Man findet sie nur mit viel Aufwand. Dies sind letztendlich auch meine Beweggründe für die Arbeit an flexi-guide.com:

  • Menschen, die fleischlos oder fleischarm leben möchten, sollen schneller an benötigte Informationen gelangen. Z.B. nur auf einer Plattform nach einem Restaurant und Hotel suchen müssen, statt auf unzähligen Websites nach Speisekarten zu suchen.
  • Je mehr Menschen auf Ihren Wunsch nach vegetarischer oder veganer Ernährung bestehen, je mehr Druck wird auf Anbieter ausgeübt. Logischerweise vergrössert sich mit der Zeit das Angebot.
  • Wenn sich das Angebot vergrössert und interessanter wird, kommen auch andere Menschen auf den Geschmack nicht mehr so viel Fleisch zu essen.
  • Weniger Fleischverzehr senkt die Nachfrage und somit letztendlich dessen Produktion mit allen positiven Nebeneffekten.

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